Weiterbildungsförderung




Bildungsscheck NRW: Besch√§ftigung sichern, Fachkr√§fte gewinnen und halten - F√ľr Besch√§ftigte und Betriebe.

Der Bildungsscheck NRW unterst√ľtzt berufliche Weiterbildung - Besch√§ftigung sichern, Fachkr√§fte gewinnen

Mit dem Bildungsscheck NRW unterst√ľtzt die Landesregierung Anstrengungen zur beruflichen Weiterbildung. Vor allem im Fokus: Geringqualifizierte und weiterbildungsferne Besch√§ftigte. Das F√∂rderangebot richtet sich an Betriebe, Besch√§ftigte und Berufsr√ľckkehrende. Finanziert wird es aus Mitteln des Europ√§ischen Sozialfonds.

Seit 2006 gibt es in NRW das F√∂rderprogramm "Bildungsscheck". Mit dem Programm f√∂rdert das Ministerium f√ľr Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW (MAGS) die Beteiligung an beruflicher Weiterbildung von Besch√§ftigten aus kleinen und mittleren Betrieben.

Der Bildungsscheck NRW wird zu 50 % aus Landesmitteln und zu 50 % aus Mitteln des europ√§ischen Sozialfonds finanziert. Da die F√∂rdermittel nur in einem begrenzten Umfang zur Verf√ľgung stehen, richtet sich die Bildungsscheck F√∂rderung in der neuen ESF F√∂rderphase 2014 - 2020 ausdr√ľcklich an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Besch√§ftigte ohne Berufsabschluss, atypisch Besch√§ftigte (z. B. Minijob, in Teilzeit oder befristet Besch√§ftigte) und Berufsr√ľckkehrende. Im betrieblichen Zugang ist die F√∂rderung abh√§ngig von einer Einkommensobergrenze.

Quick Check Bildungsscheck: Hier k√∂nnen Sie in einem Schnelltest erfahren, ob Sie einen Bildungsscheck f√ľr sich oder als Unternehmen f√ľr Ihre Mitarbeiter/-innen erhalten k√∂nnen.

Ausgeschlossen vom Bildungsscheckverfahren sind Selbständige und Beschäftigte im öffentlichen Dienst.

 

 

Bildungsprämie

Eine Bildungsprämie des Bundes erhalten Beschäftigte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 20.000,- Euro (und bei gemeinsam Veranlagten 40.000,- Euro) mit einem maximalen Zuschuss von 500,- Euro (50 Prozent der Kurskosten von max. 1.000,- Euro).

Seit dem 1. Juli 2017 gelten verbesserte Bedingungen f√ľr den Erhalt und den Einsatz eines Pr√§miengutscheins. Die Bildungspr√§mie unterst√ľtzt dadurch mehr Menschen bei der Finanzierung einer berufsbezogenen Weiterbildung.

Prämiengutscheine werden jetzt jährlich statt wie bisher nur alle zwei Jahre ausgegeben. Die Altersgrenzen fallen weg. Damit können auch Personen unter 25 Jahren und erwerbstätige Rentnerinnen und Rentner einen Prämiengutschein bekommen. Voraussetzungen sind, dass sie

  • mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbst√§tig sind und
  • √ľber ein zu versteuerndes Einkommen (zvE) von maximal 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verf√ľgen.

Die H√∂he der F√∂rderung betr√§gt weiterhin 50 Prozent der Veranstaltungsgeb√ľhren, maximal jedoch 500 Euro.
Pr√§miengutscheine k√∂nnen nun in den meisten Bundesl√§ndern unabh√§ngig von der H√∂he der Veranstaltungsgeb√ľhren eingesetzt werden (Wegfall der sogenannten 1.000-Euro-Grenze).

Ausnahmen gelten f√ľr Weiterbildungen, die in den Bundesl√§ndern Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein stattfinden. Hier k√∂nnen Pr√§miengutscheine weiterhin nur genutzt werden, wenn die Geb√ľhren 1.000 Euro nicht √ľbersteigen. F√ľr in diesen L√§ndern lebende Menschen bestehen entsprechende Landesprogramme.

Dar√ľber hinaus gibt es weitere Verbesserungen, so sind z B. Pr√ľfungen und Pflichtfortbildungen unter bestimmten Bedingungen f√∂rderf√§hig. Auch das Abrechnungsverfahren f√ľr Weiterbildungsanbieter wurde erleichtert.



Wir informieren Sie gerne √ľber F√∂rderm√∂glichkeiten und F√∂rdervpraussetzungen sowie das Verfahren. Sprechen Sie uns an!